postheadericon Edelmetalle sind viel mehr als nur Schmuck

Edelmetalle waren schon immer ein Zeichen für Reichtum. Nur die Reichen konnten sich Ringe, Ketten und anderen Schmuck leisten. Irgendwann wurde dann aber auch entdeckt, dass Edelmetalle wie Kupfer Silber oder Gold auch mehr sein können.

So haben die Edelmetalle beispielsweise einen festen Platz im Periodensystem erhalten. So hat zum Beispiel Kupfer, das Kürzel CU und die Ordnungszahl 29 bekommen. Das sagt aus, dass Kupfer ein Metall der 4. Periode in der 11. Gruppe ist. Ein bißchen romantischer als die Stellung im Periodensystem ist schon die Namensgebung für das Kupfer. Kupfer stammt aus dem lateinischen und heißt eigentlich „Erz von der Insel Zypern“. Im Altertum wurde zuerst auf Zypern das Kupfer gewonnen. Kupfer konnte mit einfachen Werkzeugen bearbeitet werden, weil es ein sehr weiches Metall ist. Außerdem ist es sehr gut formbar und trotzdem zäh. Kupfer gehört schon, seitdem es Geldmünzen gab zu den Münzmetallen. Die ersten Metalle, die von der jungen Menschheit verarbeitet werden konnten, waren demzufolge auch Kupfer, Gold, Silber und Zinn.

Bronzezeit

Die erste Verwendung von Kupfer konnte schon bereits vor 10000 Jahren nachgewiesen werden. Bis es sich aber in der gesamten, damals bekannten Welt durchsetzen konnte, sollte noch sehr viel Zeit vergehen. In der Zeit vom fünften Jahrtausend bis hin zum dritten Jahrtausend war die Hochzeit für den Gebrauch von Kupfer. Deshalb wird diese Zeit auch als Kupferzeit bezeichnet. Schon zu dieser Zeit wurde Kupfer auch von den Damen der Schöpfung verwendet. Das Kupfer wurde so glatt poliert, dass es als Spiegel dienen konnte. Mit fortschreitender Technisierung konnten auch die Edelmetalle besser verarbeitet werden. So wurde zum Beispiel Zinn und Blei zu Bronze legiert. Bronze war härter und technisch widerstandsfähiger als das Kupfer. Die Hochzeit der Bronzekultur wird dann auch heute von den Wissenschaftlern als Bronzezeit bezeichnet. Die Bronze zu der Zeit war eine stark kupferhaltige Zinn- und Kupferlegierung. In den verschiedenen Kulturen konnte man in der Antike auch verschiedene Legierungen mit Kupfer finden. So war es zum Beispiel im antiken Griechenland eine Legierung aus Kupfer und Zink, die zu Messing verarbeitet wurde. In Altkolumbien war es dagegen eine Mischung aus Kupfer und Gold, dem sogenannten Tumbaga. Kupfer gibt es auch in der Natur als Vorkommen. Hauptsächlich kann man es in basaltischer Lava finden. Aus der Lava erstarrt findet man das Kupfer meistens als Nuggets. Allerdings ist der Anteil an Kupfer in der Natur sehr gering, deshalb wird es bis heute technisch hergestellt. Die Vorkommen von Kupfererz sind immer noch relativ häufig. Die größten Vorkommen gibt es derzeit in Chile, Russland, Sambia, Kanada und Peru. Kupfer ist ein schwach reaktives Schwermetall und gehört zu den Edelmetallen. Kupfer findet auch heute noch viel Anwendung in der Schmuckindustrie. Aber auch für viele technische Produkte, wie zum Beispiel als Abdeckung für Kamine, ist Kupfer aufgrund der hervorragenden Eigenschaften geeignet und findet auch immer noch sehr häufig Anwendung. Der Tageskurs vom Gold ist auch nicht aus den Augen zu lassen..

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